Screening-Gutachten

Mit dem Screening-Gutachten (Umwelterheblichkeitsabschätzungen) erhalten Sie die projektkonkreten Aussagen über die zu erwartende Umwelterheblichkeit Ihres Vorhabens/Projekts. Daraus resultierende Planungsanforderungen werden benannt und je nach Erfordernis/Auftrag vertiefend vorbereitet. Das Screening-Gutachten gewährleistet ein hohes Maß an Planungs- und Rechtssicherheit.

Basisleistungen für Auftraggeber

Die Screening-Vorprüfung wird anhand der fachspezifischen Vorgaben, der Projektdaten, der Standortmerkmale und der gültigen Planungsrichtlinien durchgeführt. Bei Planungen, beispielsweise im Eisenbahnwesen, werden die Screening-Gutachten auf die jeweils aktuellen Anforderungen aus dem "Umwelt-Leitfaden zur eisenbahnrechtlichen Planfeststellung und Plangenehmigung sowie für Magnetschwebebahnen" (Hrsg.: Eisenbahn-Bundesamt) abgestellt.

  • Ihre Vorteile
    • Die Screening-Unterlage wird - anders als allgemein üblich - gutachtlich erstellt, geprüft und bestätigt.
    • Sie erlangen mit dem Screening-Gutachten ein besonders hohes Maß an Planungs- und Rechtssicherheit.
    • Die vertiefenden Screening-Gutachten geben Ihnen die Möglichkeit, die Umwelterheblichkeit Ihres Vorhabens/Projekts umfassend abzuschätzen sowie Prognoseunsicherheiten entscheidend zu verringern.
    • Gutachtlich erstellte Screening-Unterlagen sind Voraussetzung für die Optimierung des Planungsumfangs und tragen zur Verringerung der Planungskosten bei.
  • Referenzprojekte
    Eisenbahnanbindung Flughafen Dresden (einschl. Elektrifizierung)
    Elektronisches Stellwerk (ESTW) Zittau
    BA 4.1 ESTW-A Eibau
    Neubau Eisenbahnbetriebshof Chemnitz Hbf
    Funktionsänderung
    Regionalbahnlinie 34 Dresden - Kamenz
    Wiederaufbau Arnsdorfer Kurve
    Strecke 4920 Lauda - Wertheim
    Umbau Bf Tauberbischofsheim
    Strecke 5027 Cheb (Eger) – Aš (Asch) – Selb-Plößberg – Oberkotzau
    Reaktivierung Strecke 5027 und Neubau ESTW Rehau
    Strecke 5051 Weiden – Neuenmarkt-Wirsberg
    ESTW Bayreuth / 1. Baustufe, Änderung des Bahnübergangs km 73,0
    Strecke 5220 Aschaffenburg - Miltenberg / Strecke 5223/4124 Miltenberg - Seckach / Strecke 4920 Lauda - Wertheim / Strecke 5224 Miltenberg - Wertheim / Strecke 4953 Crailsheim - Bad Mergentheim
    Einführung Zugfunk VZF 95
    Strecke 5224 Miltenberg - Wertheim / Strecke 4920 Lauda - Wertheim / Strecke 4124 Rippberg - Seckach
    Erneuerung von Haltepunkten
    Strecke 5634 Landshut - Bayerisch Eisenstein
    Komplettierung der Strecke mit Zugfunk
    Strecke 6132 Berlin - Halle
    Herstellung von Bahnsteignutzlängen
    Strecke 6212 Görlitz – Dresden
    Änderung der Eisenbahnüberführung (EÜ) km 95,480 (Nesselgrundbrücke) / Änderung der EÜ km 83,884 Radeberg (Talbrücke Löwenkopf) und weiterer Eisenbahnüberführungen
    Strecke 6212 Görlitz – Dresden
    Änderung der Eisenbahnüberführung (EÜ) km 45,447 Zeppelinstraße Bautzen mit Anpassung der Zeppelinstraße/Stieberstraße (B156)
    Strecke 6240 Grenze CD/DB - Dresden
    Erneuerung von EÜ, Oberleitungsanlagen, Durchlässen / Bau von Überleitstellen / Änderung von BÜ
    Strecke 6270 Plauen ob Bf – Bad Brambach Grenze
    Neubau Eisenbahnüberführung (EÜ) km 48,965
    Strecke 6383 Leipzig-Leutzsch – Probstzella – RB Grenze / Strecke 6653 (Werdau-West – Wünschendorf) – Weida – Mehltheuer
    Elektronisches Stellwerk für Regionalstrecken (ESTW-R) Weida
    Strecke 6385 Borna - Geithain
    ESTW-A Frohburg
    Strecke 6386 Borsdorf - Coswig
    Gleis- und Tiefbauarbeiten im Abschnitt Meißen - Coswig
    Strecke 6386 Borsdorf - Coswig
    Hang- und Felssicherungsmaßnahmen im Abschnitt Großbothen - Leisnig
    Strecke 6605 Heidenau – Altenberg
    Nachrüstung Zugleiterbediente Unterstützung für den Zugleitbetrieb (ZU ZLB)
    Strecke 6644 Annaberg – Flöha
    Barrierefreie Schnittstelle ÖPNV/SPNV im Bahnhof Thermalbad Wiesenbad
    Strecke 6649 Falkenstein – Muldenberg / Strecke 6650 Zwickau – Falkenstein / Strecke 6663 Schönheide Ost – Muldenberg – Adorf
    Schließung von Zugfunklücken / Errichtung von Analog-Zugfunk-Sendestationen
    Streckennetz der DB RegioNetz Erzgebirgsbahn
    Neu- und Umbau von Haltepunkten, Bahnübergängen etc.

Vorgehensweise bei Screening-Gutachten

Das Screening-Gutachten basiert auf einer dem Projekt angemessenen Standortanalyse. Die Projektdaten werden dabei in den Naturraum projiziert. Die zu erwartenden Auswirkungen des Projekts, das können bau-, betriebs- oder auch anlagebedingten Auswirkungen sein, werden anschließend standort- und bestandskonkret abgeschätzt. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt und mit den für den Standort maßgebenden Umweltinformationen in Übereinstimmung gebracht. Auch länderspezifische Vorgaben/Kriterien werden auf diese Weise berücksichtigt.

Ergebnis: Das Gutachten

Sie erhalten das Screening-Gutachten in einer mit den zuständigen Fachbehörden vorabgestimmten, vom Fachgutachter bestätigten und den aktuellen Anforderungen der Zulassung-/Genehmigungsbehörde entsprechenden Fassung. Darüber hinaus wird der Auftraggeber beraten, um ggf. notwendige Umweltplanungen rechtzeitig veranlassen zu können.